Ultimele articole/Aktuelle Beiträge

10 Oct 2010

Rumänienhilfe Inntal hilft tatkräftig

(übernommen von der Pfarrseite: http://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page012016.aspx)

Nach der Sammlung von Bettwäsche und Decken, zu der viele Kiefersfeldener beigetragen haben, erfolgte im Ende September ein Transport durch Familie Mädler nach Lipova. Die Freude über die Hilfsgüter war sehr groß. Eine Familie, deren Haus durch Unwetterschäden unbewohnbar war, wurde für die Sanierung unterstützt.
Nun erfolgt am 20. Oktober ein größerer Transport mit einem Lastwagen. Fahrräder und Ausstattung für einen einfachen Raum für den Religionsunterricht werden geliefert, dazu auch wieder Textilien und andere Gegenstände des Alltags.
Allen, die die Rumänienhilfe unterstützen und weiterhin fördern, ein herzliches Vergelt’s Gott!
(Auf den Bilder auf der Pfarrseite sieht man das beschädigte Haus und den Fortschritt der Arbeiten.)

19 Sep 2010

Schüler-Hilfsprojekt – Mulţumesc heißt Danke

(geschrieben von Stephanie Weltmann, 14.09.2010, Oberhausen, übernommen von: http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Multumesc-heisst-Danke-id3713716.html

Schüler des Elsa-Brändström-Gymnasiums engagieren sich für Rumänien und laden im Oktober zum Benefizkonzert ein

Julia Barth hat ihre Schulzeit am Elsa-Brändström-Gymnasium eigentlich schon hinter sich. Trotzdem sitzt die 19-Jährige im Klassenraum in der ersten Etage: Gemeinsam mit anderen Elsa-Schülern will sie über ein Projekt sprechen, das den jungen Menschen am Herzen liegt: „Pupils for the Poor“ nennt sich die Schüler-AG, in der sich rund 20 Jugendliche für die sozial Schwachen Rumäniens engagieren. Am 1. Oktober laden die Schüler zum Benefizkonzert ein. Der Erlös geht nach Rumänien, in die Stadt Lipova, in die die Oberhausener jedes Jahr reisen, um selbst zu sehen, woran es vor Ort mangelt.

Mit so einer Reise hat das Projekt auch angefangen: Kurz nach der Jahrtausendwende fuhr Dr. Susanne Fellbecker, Lehrerin der katholischen Religion, nach Rumänien, um eine ehemalige Kommilitonin zu besuchen. Diese hatte in Lipova eine Caritas-Station aufgebaut, von Problemen und dem Mangel an helfenden Händen berichtet.

„Es ist erschreckend zu sehen, wie die Menschen dort leben.“

Kein Jahr später stiegen zehn Schüler erstmals in den Flieger, blieben sieben Tage in Lipova. „Dort betreuen wir immer ein Projekt, das uns die Caritas zuweist, renovieren zum Beispiel eine Wohnung“, erzählt Julia, die 2008 erstmals in Rumänien war. „Es ist erschreckend zu sehen, wie die Menschen dort leben, teils in Hütten, teils ohne Strom und fließend Wasser“, sagt Katrin Sauerteig (16) und berichtet umso freudiger von den Kinder- und Seniorennachmittagen, die sie in Lipova organisieren. „Dann gibt es Spiele, Kuchen und jede Menge zu erzählen.“ Bekanntschaften sind entstanden, man schreibt sich, trauert gemeinsam um Verstorbene.

Vor jeder Reise treffen sich die Schüler zu einem Vorbereitungswochenende, lernen Rumänisch, „das Nötigste“, sagt Jennifer Peters (18), „dazu gehört das Wort Danke: Multumesc.“ Denn obwohl viele Rumänen wenig zum Leben haben, teilen sie das Wenige gerne mit ihren Gästen: „2008 haben wir das Haus einer älteren Frau renoviert“, erinnert sich Helena Esser (19). „Sie wollte sich erkenntlich zeigen und hat ihren Sohn geschickt, uns etwas zu essen zu kaufen. Dabei hätte sie das Geld für sich selbst gebraucht.“

In diesem Jahr reist die AG nicht nach Lipova, auch deshalb kamen bisher keine neuen Schüler in die Gruppe. „Mit dem Konzert wollen wir auch auf uns aufmerksam machen“, sagt Angsar Hastenpflug (19). Er weiß: „Das System vor Ort können wir nicht ändern, aber die Situation der Menschen etwas verbessern. Kleine Schritte helfen.“

NorocK – Rocken für Rumänien

„Noroc“ heißt Prost und das Benefizkonzert am 1. Oktober soll dementsprechend wieder ein geselliger Abend werden. Auf der Bühne im Gdanska stehen diesmal die Musikgruppen All Night Outside, Soloalbum (früher Handicap) und Take Viki. Einlass ist um 19.30 Uhr, los geht’s um 20 Uhr. Karten kosten 5 Euro im VVK (6 Euro AK). Die Einnahmen kommen komplett den sozial Schwachen in Rumänien zugute.

02 Iul 2010

Hilfsgüter für eines der ärmsten EU-Länder

(übernommen von: http://www.pfaelzischer-merkur.de/aufmacher/sz-redaktion/neunkirchen-aktuell/Neunkirchen-aktuell-Ottweiler-evangelische-kirchengemeinde-rumaenien-eu;art26725,3336647)

Evangelische Kirchengemeinde Ottweiler unterstützt mit Reisegruppe Menschen in Rumänien

Über religiöse Grenzen hinweg hilft die evangelische Kirchengemeinde Ottweiler seit etwa zwei Jahrzehnten hilfsbedürftigen Menschen in Rumänien. Dass es davon eine Menge gibt, schreckt die Helfer dabei nicht ab.

Ottweiler. Seit fast 20 Jahren unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde Ottweiler Not leidende Menschen in Rumänien. Unter anderem wurden ungezählte Tonnen von Hilfsgütern in dieses zu den ärmsten Ländern der EU gehörende Land gebracht.

Vor kurzem, so wird in einer Pressemitteilung mitgeteilt, startete erneut eine sechsköpfige Gruppe unter Leitung von Pfarrer Jörg Heidmann, dem Begründer der Initiative, in das landschaftlich reizvolle Balkanland. Mit im Gepäck hatte man medizinische Hilfsmittel, Rollstühle, Fahrräder und anderes. In dem Städtchen Lipova im Kreis Arad arbeitet die Initiative von Beginn an über religiöse Grenzen hinweg mit der katholischen Caritas, die mit dem evangelischen Diakonischen Werk vergleichbar ist.

Zwei der Reiseteilnehmer hatten die Möglichkeit, den “Fahrbaren Mittagstisch” der Caritas zu begleiten. Hier sind es in der Regel die Bedürftigsten, die durch das großmaschige soziale Netz Gefallenen, die so täglich in den Genuss einer warmen Mahlzeit kommen. Obwohl im Anblick tiefer Armut und chaotischer Lebensverhältnisse nicht gerade unerfahren, kehrten beide Begleiter tief bewegt ins “Hildegardishaus” der Caritas zurück.

In dem dünn besiedelten Land sind oftmals weite Entfernungen zu den urbanen Zentren zurückzulegen. Daher sind Fahrräder immer wieder sehr begehrt. Drei der aus Ottweiler mitgebrachten Räder wurden von der Waldorfschule Wallhausen instandgesetzt. Dort betreiben Jugendliche selbstständig und kompetent eine Fahrradwerkstatt.

Spontan hatten sie erklärt, die Reparatur kostenlos vornehmen zu wollen.

Viel Zeit verbrachte die Gruppe in Rumänien mit Besuchen von Bedürftigen, der Übergabe von Paketen, die man von Patenfamilien mitgebracht hatte und dem Erkunden von weiteren Problemfällen, die dringender Hilfe bedürfen. Die Gruppe wohnte günstig im Hildegardishaus der Caritas. Im übrigen wurden alle Reisekosten von den Teilnehmern selbst getragen. Eine erneute Reise ist bereits für den Spätherbst geplant.

30 Mar 2010

Die Rumänienhilfe der Pfarreiengemeinschaft Ockfen informiert

(übernommen aus dem Pfarrbrief: http://www.ockfen-home.de/Kirche/pfarreien/Pfarrbrief.html)

Seit November letzten Jahres haben wir, dank ihrer Mithilfe und Spendenbereitschaft, 3 Transporte (ca. 23 to.) mit allerlei Hilfsgütern zusammenstellen können mit: Kleidung, Bettwäsche, Haushaltswaren, Holzöfen, Kühlschränke, Spielwaren, Fahrrädern, Lehrmittel für die Schule und vieles mehr, für nach Temeschwar und Lipova.

Der erste Transport im Dezember 2009, beladen mit ca. 700 Weihnachtsgeschenken für Kinder und Senioren sowie Kleidern, ging nach Temeschwar ins Kloster der Salvatorianer zu Pater Berno und nach Buzias zu Pfarrer Vodila Szilard Eugen. Von hieraus wurden die Geschenke und Hilfsgüter entsprechend verteilt.

Der zweite Transport, mit 10 to. Kleidern und sonstigen Hilfsgütern, wurde unter tatkräftiger Mithilfe freiwilliger Helfer, so wie der Irscher Jugendgruppe am 13. März beladen. Dieser Transport erreichte am 17.März 2010 seinen Zielort Lipova, etwa 60 km nordöstlich von Temeschwar. Hier konnten die Hilfsgüter von der Leiterin der Caritas Lipova, Frau Dr. Imogen Tietze, in Empfang genommen werden.

Hierzu schrieb sie uns: „Der LKW ist heute um 11.20 Uhr bei uns angekommen. Um 13.00 Uhr war er bereits entladen. Im Namen der Caritas Lipova danke ich Ihnen und allen, die gesammelt, sortiert, verpackt und geladen haben, nochmals sehr herzlich für diese Schenkung. Es ist für uns eine große Hilfe, dass die Sachen so gut sortiert sind und es sind sehr viele Sachen, die wir besonders gut gebrauchen können. Namentlich für die Schuhe und die Bettwäsche möchte ich mich bedanken, aber es ist eigentlich alles sehr nützlich für uns und wird von unseren Bedürftigen sehr gesucht.

Ich wünsche Ihnen und allen Beteiligten noch eine geistlich fruchtbare Restfastenzeit und ein frohes und lebensvolles Osterfest!“

Unterstützung fanden auch die verschiedenen Hilfsprojekte in und um Temeschwar. Ob das Frauenhaus und das Nachtasyl in Temeschwar, oder die Farm und das Pater Berno Haus in Bacowa, alle wurden nach unseren Möglichkeiten unterstützt.

Um auch in Zukunft die verschiedenen Projekte unterstützen zu können, materiell oder finanziell, sind wir weiterhin auf ihre Mithilfe angewiesen.

Der 3. Transport ist für den 11. April vorgesehen. Auch dieser LKW ist bereits voll ausgelastet.

Auch für den kommenden Herbst sind wieder Weihnachts- und Sammelaktionen geplant. Weitere Informationen, ab wann und wo gesammelt wird, werden wir Ihnen rechtzeitig über den Pfarrbrief und die örtliche Presse zukommen lassen.

Für die finanzielle Unterstützung der verschiedenen Projekte sowie für die Transportkosten der Hilfsgüter haben wir ein Spendenkonto bei der Sparkasse Trier eingerichtet.

„Rumänienhilfe der Pfarreiengemeinschaft“

Konto: 478412; BLZ: 585 501 30

An dieser Stelle möchten wir nochmals der Gemeinde Irsch, für die Bereitstellung der Lagermöglichkeit, allen Spendern, Gruppen und Initiativen und den freiwilligen Helfern, die beim Zusammenstellen der Transporte und beim Beladen der Lkws mitgeholfen haben, Danke sagen.

Für ihre Mithilfe bedankt sich:

Ihr Rumänienteam der Pfarreiengemeinschaft

Weitere Informationen über Hilfsprojekte der Caritas in Temeschwar finden sie im Internet unter: http://www.federatia-caritas.ro/deindex.html

02 Mar 2010

Dank Jakobus-Haus

Liebe Freundinnen und Freunde!

Von Herzen möchte ich mich nochmals bedanken für die Unterstützung unseres Projekts eines Wohnheims für begabte Schüler/-innen aus benachteiligten Familien. Das Haus ist nun im zweiten Schuljahr in Betrieb. Nachdem das erste Jahr gewissermaßen ein Probejahr war mit 12 Jugendlichen, ist das Haus jetzt fast voll besetzt mit 22 jungen Menschen, die durch dieses Angebot die Möglichkeit haben, die Woche über im Jakobus-Haus der Caritas Lipova zu wohnen, regelmäßige und gesunde Mahlzeiten zu bekommen, sich in geheizten Räumen aufzuhalten, genug Platz zum Erledigen der Hausaufgaben zu haben, pädagogisch betreut zu werden, Freizeit in Gesellschaft Gleichaltriger zu genießen, vielfältige Bildungsimpulse zu erhalten und anderes mehr.

Es gibt es zwei Hauptkriterien, nach denen wir die Internatsschüler aussuchen, nämlich einerseits ihre Lernfähigkeit und -willigkeit, die sich in guten Schulnoten äußern sollte, andererseits ihre Bedürftigkeit. Den Idealfall, das bettelarme, aber hochintelligente und motivierte Schulkind, gibt es in der Realität so gut wie nicht. Bei vielen unserer Schüler trifft die Bezeichnung Begabtenförderung nicht unbedingt zu, und doch lohnt es sich, meiner und unserer Ansicht nach, ihnen die Unterstützung zu geben, die unser Haus bieten kann, damit sie eine Chance bekommen, aus dem Kreislauf von Ausbildungsmangel und Einkommensmangel herauszufinden. Diejenigen hingegen, die sehr gute Schüler sind, gehören nicht gerade zu den Ärmsten, können jedoch durch den Aufenthalt in unserem Internat in ihren Begabungen gefördert werden, wie es ihren Eltern sonst nicht möglich wäre, allein schon dadurch, dass sie nicht täglich stundenlang auf dem Schulweg sind.

Anbei möchte ich Euch einige Bilder vom Betrieb des Jakobus-Hauses zukommen lassen.

Allen wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2010 und verbleibe mit besten Grüßen

Dr. Imogen Tietze

Caritas Lipova

(erschienen auch auf der Homepage von Haus der Stille: http://hausderstille.at/information/aktuelles/index.php?start_96=12)